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die ständige reise

weblog von annabell preußler

ECER2010

Filed under: Job,Kultur,Unterwegs,Wissenschaftliches — Annabell um 11:10 am am 02.09.2010

Ende August war ich in Helsinki und habe die “European Conference on Educational Research” (ECER) besucht – eine Riesenkonferenz der “European Educational Research Association” (EERA) mit fast 2000 Teilnehmenden in 27 Netzwerken. Das Thema der Tagung war “Education and Cultural Change”, die Beiträge waren jedoch vielfältig und kamen aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Ich habe dabei vor allem an Sessions der Netzwerke “Open Learning: Media, Environments and Cultures” und “ICT in Education and Training” teilgenommen bzw. auch selbst vorgetragen.

Die meisten Sessions fanden dabei in klassischem Stil statt: Begrüßung, Vortrag 1, Fragen, Vortrag 2, Fragen, ggf. Vortrag 3, Fragen, ggf. Beitrag von DiskutantInnen, Schluss. Gegen ein solches Vorgehen ist ja prinzipiell auch nichts zu sagen. Allerdings bin ich noch immer sehr beeindruckt von der Session “Technology will NOT save education”, die Graham Attwell als Chair geleitet hat und auf die er hier zurückblickt. Darin gab es zuerst den Beitrag der Diskutantin, dann drei Inputs direkt hintereinander und anschließend eine Diskussionsrunde, die eigentlich ungeplant entstanden ist und bei der wir am Ende alle im Kreis saßen und über Technologien und Bildung diskutiert haben:

ECER 2010

(Read on …)

open eday 2010

Filed under: Job,Wissenschaftliches — Annabell um 09:59 am am 16.07.2010


mehr dazu hier.
Noch mal mein persönlicher Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen :-)

Game Based Learning in klarem Deutsch

Filed under: Job,Wissenschaftliches — Annabell um 18:32 pm am 26.06.2010

In meinem Seminar ist eine großartige Arbeit entstanden. Philip Rüßing und Stefanie van Afferden haben sich mit dem Thema “Game Based Learning” beschäftigt. Anstelle eines Inputreferats wurde dieses Filmchen daraus. Viel Spaß!

PS: Ich will das natürlich verbreitet sehen. Auf unserer Lehrstuhlseite ist es drauf und Jan hat auch schon darüber gebloggt!

open eday am Duisburg Learning Lab

Filed under: Job,Wissenschaftliches — Annabell um 14:07 pm am 14.06.2010

Am 09. & 10. Juli 2010 findet bei uns am Duisburg Learning Lab der Universität Duisburg‐Essen der open eday statt.

Inspiriert von dem neuen Konferenzformat, wie z.B. beim EDUCAMP, BIBCAMP oder Barcamp, wollen wir etwas Neues ausprobieren, und zwar ein Tagungsformat, das mehr Raum für Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Einblicke in aktuelle Praxisprojekte gewährt.

Der open eday ist ein Bildungsexperiment im Großen, wie im Kleinen: Wir sprechen über die Perspektiven innovativer Bildungsarbeit und zugleich erproben wir Innovationen in unserer Kommunikation und Lernorganisation.

Interessierte mit unterschiedlichen fachlichen und beruflichen Hintergründen sind eingeladen, sich an dieser kostenlosen Veranstaltung zu beteiligen und in der Planung wie auch in der Durchführung ein Thema nach ihren methodischen und inhaltlichen Vorstellungen einzubringen. Der open eday öffnet einen experimentellen Raum, um den Diskurs zu Innovationen im Bereich „Bildung & Medien“ anzuregen. Er unterstützt die Community, neue, innovative Gesprächsformate zu entwickeln. Wir wollen dabei verstärkt teilnehmerzentrierte und ‐aktivierende Methoden erproben. Die Themen können dabei z.B. aktuelle Forschungsprojekte, Good Practice Beispiele, Anwendungskontexte, Lernwelten, digitale Werkzeuge oder digitale Lernszenarien sein. Vorschläge für Themenslots können noch bis zum 18. Juni 2010 im Themenwiki eingetragen werden.

PS: Please visit open eday (facebook) and follow @openeday on twitter.

2500 Kilometer in 4 Tagen

Filed under: Job,Persönliches,Reisenotizen,Wissenschaftliches — Annabell um 14:25 pm am 08.02.2010

Dieses Wochenende war ein absolutes Reisehighlight – was unterschiedlicher kaum sein kann. Der erste Programmpunkt war am Donnerstagabend in Dortmund. Dort fand die Verabschiedungsfeier von Prof.’in Dr. Renate Schulz-Zander statt, bei der ich meine erste Stelle als studentische Hilfskraft innehatte und die mir auf diese Weise den Sprung in die Wissenschaft ermöglicht hat. Die Feier war als Festkolloquium ausgerichtet – es war schön, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Eine Festschrift gab es auch und beim anschließenden Essen war die Stimmung regelrecht familiär.

Am Freitag früh ging es gemeinsam mit Britta Voß nach Hamburg zum educamp. Obwohl ich nur einen Tag bleiben konnte, hat es sich dennoch gelohnt! Auch hier wieder vertraute Gesichter – andere, wohlgemerkt. Hier kannte ich den Großteil der Teilnehmenden vor allem von ihren Profilbildern aus twitter und facebook. Von der Stimmung her habe ich das educamp tatsächlich als eine Unkonferenz empfunden – mit der Betonung auf “Konferenz”. Bei den regulären Barcamps, bei denen ich schon mitgemacht hatte, lag die Betonung vor allem auf “Un-”. Zwar war rein tagungsmäßig nicht sehr viel vorgegeben, das Publikum waren aber weniger typische Barcamper sondern aus meiner Sicht vor allem WissenschaftlerInnen, LehrerInnen – eben alle BildungswissenschaftlerInnen, die man beispielsweise auch in bestimmten Sessions auf Tagungen der GMW trifft. Inhaltlich ging es in den Sessions, an denen ich teilgenommen habe, hauptsächlich um die Verortung der Bildungswissenschaften, um die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs und die “neuen” Chancen des Lehrens und Lernens.

Samstag und Sonntag standen dann komplett unter dem Motto “Kaiserschmarrn und Melange” – ich habe meine Schwester in Wien besucht. Obwohl es nur zwei Tage waren, fühlte es sich doch wie ein richtiger Urlaub an. Infolgedessen konnte ich natürlich auch keinen Tatort gucken. Wer mir einen Talk schreiben mag, ist herzlich dazu eingeladen.

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