2500 Kilometer in 4 Tagen
Dieses Wochenende war ein absolutes Reisehighlight – was unterschiedlicher kaum sein kann. Der erste Programmpunkt war am Donnerstagabend in Dortmund. Dort fand die Verabschiedungsfeier von Prof.’in Dr. Renate Schulz-Zander statt, bei der ich meine erste Stelle als studentische Hilfskraft innehatte und die mir auf diese Weise den Sprung in die Wissenschaft ermöglicht hat. Die Feier war als Festkolloquium ausgerichtet – es war schön, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Eine Festschrift gab es auch und beim anschließenden Essen war die Stimmung regelrecht familiär.
Am Freitag früh ging es gemeinsam mit Britta Voß nach Hamburg zum educamp. Obwohl ich nur einen Tag bleiben konnte, hat es sich dennoch gelohnt! Auch hier wieder vertraute Gesichter – andere, wohlgemerkt. Hier kannte ich den Großteil der Teilnehmenden vor allem von ihren Profilbildern aus twitter und facebook. Von der Stimmung her habe ich das educamp tatsächlich als eine Unkonferenz empfunden – mit der Betonung auf “Konferenz”. Bei den regulären Barcamps, bei denen ich schon mitgemacht hatte, lag die Betonung vor allem auf “Un-”. Zwar war rein tagungsmäßig nicht sehr viel vorgegeben, das Publikum waren aber weniger typische Barcamper sondern aus meiner Sicht vor allem WissenschaftlerInnen, LehrerInnen – eben alle BildungswissenschaftlerInnen, die man beispielsweise auch in bestimmten Sessions auf Tagungen der GMW trifft. Inhaltlich ging es in den Sessions, an denen ich teilgenommen habe, hauptsächlich um die Verortung der Bildungswissenschaften, um die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs und die “neuen” Chancen des Lehrens und Lernens.
Samstag und Sonntag standen dann komplett unter dem Motto “Kaiserschmarrn und Melange” – ich habe meine Schwester in Wien besucht. Obwohl es nur zwei Tage waren, fühlte es sich doch wie ein richtiger Urlaub an. Infolgedessen konnte ich natürlich auch keinen Tatort gucken. Wer mir einen Talk schreiben mag, ist herzlich dazu eingeladen.






