Wissenslücke Nr. 33: Katzenkenntnis
Wenn Katzen aus dem Fenster schauen, erkennen sie dann, dass es sich um die selbe Straße oder den selben Garten handelt, in dem sie selbst oft herumlaufen? Ich meine, können sie das einordnen?
Wenn Katzen aus dem Fenster schauen, erkennen sie dann, dass es sich um die selbe Straße oder den selben Garten handelt, in dem sie selbst oft herumlaufen? Ich meine, können sie das einordnen?
Seit dieser Woche schlafe ich wieder unter Daunen, trage Strickjacken und trinke heißen Tee bei der Arbeit.
Mach’s gut, Sommer, bis zum nächsten Jahr.

Did you ever know that you’re my hero
and everything I would like to be
I can fly higher than an eagle
’cause you are the wind beneath my wings
(Bette Midler)
Manchmal bin ich kitschig. Ich weiß.
Ich habe ja schon einmal über die Auswirkungen der Erbschaftssteuerreform auf Lebenspartnerschaften berichtet. Der LSVD hat nun die Kampagne “Keine halben Sachen” gestartet. Im Vorfeld dazu war ein Wettbewerb initiiert worden, bei welchem um Ideen für Motive und Slogans in Sachen Erbschaftssteuerrecht gebeten wurde. Und wie ich in der letzten “respekt” gelesen habe, hat es mein Beitrag immerhin auf Platz 3 geschafft.
Ach, ich liebe ja Milieu-Krimis! Das gestern war auch einer. Die 3 Münchener finde ich auch richtig gut, weil sie einerseits ihre Arbeit machen, andererseits aber auch nie den Spaß dabei vergessen. Außerdem finde ich die Charaktere recht authentisch dargestellt und nicht so überzogen. Los geht’s:
Generell: Cool gemachte Dramaturgie im zeitlichen Verlauf der Folge. Hatte mich schon gewundert, dass Batic plötzlich liiert war. Dass in der Hotelszene etwas passieren würde, war allerdings klar. Man konnte förmlich die Sekunden herunterzählen. Ich hatte jedoch einen Anruf eher vermutet, als Schüsse.
Grundsätzlich finde ich, dass die BR-Redakteurin Silvia Koller, mit der bei Tatort-Fundus ein Interview zu lesen ist, ihre 3 Richtlinien an Münchener Tatorte gut umgesetzt hat:
- Ein Münchner Tatort muss münchnerisch klingen.
- Die Geschichte kann so nur in München spielen.
- Der klare Blick auf ein Milieu ist unerlässlich.
Das alles war vorhanden. Ein bißchen nervig fand ich allerdings die Wies’n-Promo.
Zum Fall: Oktoberfest. Die BetreiberInnen von Bierzelten und Fahrgeschäften streiten sich um die Plätze. Einen besondereren Einfluss auf die Vergabe von Lizenzen schien ein gewisser Serner zu haben, der jedoch von seiner Haushaltskraft tot in seinem Gartenteich gefunden wurde. Sein Nachfolger ist bereits fleißig dabei, die Arbeit fortzusetzen. Die Kommissare nehmen die Ermittlungen in diesem Rahmen auf und stoßen auf diverse Wies’n-Interessierte: Frau Buck, die ihren Stand vergrößern will, dabei aber in Konflikt mit Mann und Tochter gerät, die Geschwister Zoll, die ein Karussel in der dritten Generation betreiben und ohne die Zulassung pleite wären, sowie der Wirt Xaver Neureuther, der auch wieder auf die Wies’n will. Naja, und am Ende gab es nicht nur eineN TäterIn, sondern gleich drei!
Unstimmigkeiten: Wenige:
Zur Besetzung: Michael Tregor als Herr Zoll hat mir gut gefallen.
Bester Satz: Carlo in Bezug auf das Schweigeprogramm von Batic & Leitmayr: “Nee, da hab ich keine Zeit für.”
Zur 20.40 Uhr-Prognose: Um 20.40 Uhr dachte ich, es sei Frau Buck gewesen. Der Zoll schien mir zu auffällig unauffällig.
Ich gebe wieder 7 Punkte.
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Ach ja: Lustig wäre die Schlagzeile schon gewesen: “Gigolo-Kommissar verbrennt sich die Finger an knusprigem Wies’n-Hendl”