die ständige reise » 2007 » Oktober
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die ständige reise

weblog von annabell preußler

Tatorttalk: Satisfaktion (WDR)

Filed under: Tatorttalk — Jens um 23:30 pm am 29.10.2007

Da Annabell sich gerade zurecht wohl erstmal von dem Stress mit der Dissertation erholt, übernehme ich (Jens vom Pottblog) die Blogvertretung für den aktuellen Tatorttalk, da ich diese Rubrik sehr gerne mag. Am liebsten hätte ich das auch schon letzte Woche gemacht, aber den Tatort habe ich leider nicht sehen können.

Anders jedoch der aktuelle Tatort mit der Folge Satisfaktion, die ins beschauliche Münster führt. In Münster ermitteln bekanntlich Kommissar Thiel (Axel Prahl) und der Gerichtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan-Josef Liefers) für den WDR-Tatort und ich muss gestehen, dass mir die Münster-Tatorte mit am besten gefallen.

Generell: Düsterer Münster-Tatort im Milieu der studentischen Verbindungen, der diesmal auch einiges Konfliktpotential innerhalb des ermittelnden Duos zeigte. Einige Dinge sind zwar vorhersehbar gewesen – am Ende war ich dann aber doch etwas überrascht – Stichwort u.a. dafür: “quot erat demonstrandum”…

Zum Fall: Eine zehn Jahre alte Leiche wird zufällig gefunden, deren Ableben etwas vorzeitig stattfand. Schnell finden Thiel und Boerne heraus, dass es sich um den seit zehn Jahren verschollenen Raimund Stielicke handelt, einem Corps-Studenten, der seit einer Italien-Reise vermisst wird.

Die Ermittlungen Thiels in der Familie Stielicke sind nicht gerade erfolgreich was natürlich Thiel erst recht merkwürdig vorkommt. Auch das ganze Gerede von Verbindungen, Mensuren usw. ist nicht die Welt von Thiel, dafür jedoch von Prof. Stielicke, dem Vater des Verstorbenen, den die ganze Sache kalt lässt. Während Thiel immer weiter ermittelt und dabei mehr als einmal seinen akut erkrankten Vater im Krankenhaus aufsuchen muss, lässt Boerne alte Traditionen und Verbindungen wieder aufleben und verheimlicht dem Kommissar etwas.
Das ganze führt dazu, dass die beiden sich sogar richtig verkrachen und eher getrennte Wege gehen.

Unstimmigkeiten: Ein paar Dinge sind mir merkwürdig aufgefallen:

  1. Warum verheimlicht Boerne diverse Dinge? Für die Geschichte ist es natürlich notwendig, aber irgendwie passt das nicht zum Boerne, wie ich ihn mir bisher vorstellte.
  2. Das Haus der Stielickes: Warum sah das (vom Eingangsbereich) wie ein Gefängnis aus?
  3. Wieso konnte das Foto aus dem Spind einer beteiligten Person (man will ja nicht zuviel verraten) nicht als Beweismittel gelten? Diese Person hatte doch “aktenkundig” (bzw. auf Tonband) quasi indirekt die Zustimmung gegeben.
  4. Kann man, wenn man sein zweites juristisches Staatsexamen nur mit “Ach und Krach” besteht so einfach Staatsanwalt werden?

Zur Besetzung: Sowohl Prahl als auch Liefers waren wieder gut in ihren Rollen. Auch die Nebendarsteller (die Staatsanwältin, “Alberich”, Thiels Vater) waren gut wie immer. Am besten hat mir jedoch Michael Degen in der Rolle des Prof. Dr. Stielicke gefallen.

Bester Satz: “Bist wohl nicht Manns genug dazu. Bin ich übrigens auch nicht. Prost.”

Zur 20.40 Uhr-Prognose: Auch wenn es nicht 20.40 Uhr war (ich habe den Tatort zeitversetzt, dank meines T-Home Entertain STB X300T (einem Media-Receiver für Fernsehen via Internet), gesehen), so dachte ich doch zur “gefühlten Uhrzeit von 20.40 Uhr” an den unnahbaren Prof. Dr. Stielicke. Ich dachte mir aber auch gleich, dass das eher unwahrscheinlich ist, da es zu wahrscheinlich war. Doch irgendwie kommt nachher doch alles anders als gedacht.

Insgesamt gesehen fand ich diesen Tatort sehr gelungen, vor allem auch wegen der Spannungen zwischen Boerne und Thiel.

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Jetzt bitte Eure Meinungen!

Danksagung ♥

Filed under: Promotion — Annabell um 18:58 pm am 29.10.2007

Mit herzlichem Dank an meine Familie und meine Freundinnen und Freunde, ohne deren Unterstützung diese Arbeit nur unter erschwerten Bedingungen möglich gewesen wäre – insbesondere an meine Frau Melanie Preußler, die mich sowohl motiviert als auch, wenn nötig, abgelenkt hat, die mir mit ihrer liebevollen Geduld immer zur Seite stand und von der ich für jeden fertigen Arbeitsschritt ein Geschenk bekommen habe; an meine Eltern Sabine & Klaus Preußler und meine Schwester Esther Preußler, die nie gezweifelt haben; an meine Großeltern, die mich immer mit Doktorhut sehen wollten.

Ich bedanke mich darüber hinaus herzlich bei Anne Ott und Kirsten Willeke für ihre großartige Unterstützung und viele Jahre wunderbarer Freundschaft selbst in schwierigen Zeiten und bei Verena Schmidt, von der ich so vieles gelernt habe und die zu kennen mir viel bedeutet. Danke auch an Kathrin Fußangel, Dr. Martin Bonsen und Andreas Büchter – die mir viel Zuversicht und Ermutigung zugesprochen haben und die mich immer wieder zum Lachen bringen können. Diana Köhne danke ich überdies für den herrlichen Zeitvertreib im Web 2.0!

Ein herzlicher Dank richtet sich auch an meine lieben (teilweise ehemaligen) Kolleginnen und Kollegen an der FernUniversität in Hagen: PD Dr. Thomas Brüsemeister, Dr. Klaus-Dieter Eubel, Nicole Barban, Sven Becker, Sarah Beerheide und Saliha Saou-Dreisewerd für die große Hilfe und Entlastung am Lehrgebiet sowie Leif Pullich, Marco Kalz, Viola Naust-Schulz, Susanne Neumann, Christian Glameyer und Marc Jelitto für die Diskussionen zwischen Tür und Angel. Besonders danken möchte ich Prof. Dr. Peter Baumgartner für die vortreffliche Betreuung und Beratung, Prof. Dr. Claudia de Witt und Prof. Dr. Theo Bastiaens für ihre freundliche Unterstützung sowie Prof. Dr. Georg Hansen für seinen unermüdlichen Einsatz. Weiterer Dank geht an meine MitstreiterInnen Katja Caspari, Katrin Högäve, Silke Kleindienst, Antje Neuhoff, Ute von Oertzen Becker, Heidi Weber und Bernhard Zech für anregende Debatten und hilfreiche Kritik.

Nicht zuletzt möchte ich mich bei Marco Kalz, Viola Naust-Schulz, Anne Ott, Melanie Preußler, Dieter Seeger und Kirsten Willeke für die große Hilfe bei der Korrektur bedanken.

Ich danke Euch allen dafür, dass Ihr mir vertraut habt und – Gott sei Dank – kann auch ich vertrauen.

Kaum zu glauben, aber wahr

Filed under: Promotion — Annabell um 18:46 pm am 29.10.2007

Ich bin fertig.

diss.jpg

Jetzt lege ich mich für eine Stunde auf den Fußboden und starre an die Decke…

Ein Kochstöcken

Filed under: Blogstöckchen — Annabell um 19:35 pm am 26.10.2007

Passend dazu greife ich mal das Kochstöckchen von Carryboo auf. Hoffe, ich durfte das.

1.) Kannst Du kochen?

Zumindest koche ich sehr gerne. Und andere essen es auch. :-)

2.) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?

Familie sind meine Frau und ich – wir essen meistens abends gemeinsam.

3.) Was isst Du zum Frühstück?

Wenn ich arbeiten muss und es morgens eilig habe, frühstücke ich nicht. Ansonsten ab und zu mal eine Schale Toppas oder ein Brötchen. Ich liebe auch kalte Pizza vom Vorabend zum Frühstück.

(Read on …)

Livekochen mit den Potteusen

Filed under: Dortmund,Sonstiges — Annabell um 19:32 pm am 26.10.2007

Letzte Woche haben mich die Potteusen besucht. Angeregt durch meinen Kochcast haben wir gemeinsam ein Ruhrgebietsessen gekocht – nämlich Möhreneintopf und Apfelkompott – und uns schön dabei unterhalten (über das Ruhrgebiet natürlich). Mittlerweile ist die Folge bei Pott2Null online – hört’s Euch einfach mal an.

Und vielen Dank an Katja und Annette für den netten Abend und dass ich Teil Eures Projekts sein durfte. :-)

Bei meinem nächsten Kochcast im November werde ich dann wieder alleine in der Küche stehen – wobei ich es doch sehr angenehm fand, eine Gesprächspartnerin zu haben. Scheint ja in den TV-Kochshows auch so zu sein.

Foto (c) pott2null.de

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