Am Samstag hatte ich das Glück und die Ehre, das Spiel Dortmund gegen Rostock im Stammtisch-Bereich erleben zu dürfen. Das ist wirklich absolut krass da. Zunächst bekommt man bein Eingang in den Gastro-Bereich ein all-inclusive-Bändchen ans Handgelenk und kann dann damit nach Herzenslust frei essen und trinken (Getränke werden gebracht, Essen gibt’s vom Buffet). Wenn man nicht wüsste, dass man sich in einem Stadion befindet, würde man es nicht glauben.

In der Halbzeit gab es Kaffee und Kuchen, die vorab bestellten Getränke standen bereits am Platz. Nach dem Spiel wurde noch ein ganz anderes Essen aufgefahren und einige Spieler trugen ihre Unterschrift auf Kindertriktos auf. Die Sitze im Block waren ledergepolstert und die Sicht wirklich phantastisch. Allerdings – auf die Dauer wäre das nichts für mich. Beispielsweise war ich offenbar die Einzige in Block 27, die das Vereinslied und “You’ll never walk alone” mitgesungen hat und aus sonst war es eher ruhig dort.
Das Spiel war… naja, am Ende haben wir gewonnen, das zählt. Tinga hat mir gut gefallen, der hat richtig gekämpft. Eher bescheiden fand ich dagegen die Leistung von Florian Kringe. Ich finde, von der Mittellinie aus wieder zum eigenen Tor zu passen, hat so wenig Offensive. Auch sonst war es ein Spiel der Rückpässe und verfehlten Ballannahmen. Dennoch: Für das Pokalspiel gegen Hoffenheim war diese Erfahrung vielleicht lehrreich, nämlich dass man auch viel schwächere Gegner nicht wie erwartet wegputzen kann. Dieses Spiel werden wir übrigens von Block 22 aus sehen. Selbst am Bierstand anstehen hat auch was.