…hab ich gestern nicht gesehen. Wer mag, kann mir gerne etwas dazu schreiben.
Dokumente meiner Kindheit
Da Diana neulich schon ihr Schulfreunde-Buch hervorgekramt hat, will ich es nicht versäumen, ein Dokument einer DDR-Kindheit zu präsentieren – meinen Pionierausweis.
Voilà:
Mein Poesiealbum suche ich aber auch noch!
Etwas Wahres ist dran…
… am Profilbildercomic von phd-comics.
Tatorttalk: Müll (WDR)
Trotz des schönen Wetters saß ich gestern vor dem Fernseher und habe mir Müll angesehen.
Generell: Eine durchschnittliche Folge für einen lauen Sonntagabend, den man mit einem Glas Wein auf dem Sofa verbringt. Ballauf und Schenk wie eh und je, nicht langweilig, aber eben Standard. Dafür relativ interessanter Plot (wenn auch schnell durchschaubar), von einem Müll- zu einem Familiendrama.
Zum Fall: Auf einer Mülldeponie kommt es zu einem Brand. Bei den Aufräumarbeiten wird eine Frauenleiche gefunden, bzw. ein Frauenkörper, dem Kopf und Arme fehlen. Die Identifizierung ist daher schwierig. Ballauf und Schenk stoßen bei ihren Ermittlungen auf die Vergangenheit des Deponieinhabers, der bereits früher mehrmals mit Brandstiftungsdelikten zu tun hatte und dessen finanzielle Möglichkeiten ebenfalls ausgeschöpft zu sein scheinen. Als erster ernstzunehmender Augenzeuge meldet sich schließlich der Müllsammler Willi zu Wort, der genauere Angaben zum Tathergang machen und auf den Aufenhaltsort der fehlenden Körperteile der Leiche hinweisen kann. Leider überlebt Willi den Ausgang des Tatorts nicht. Parallel dazu forschen die Kommissare auch im Umfeld der Gärtnerei von Familie Weber. Einerseits, weil die Freundin des Besitzers den Brand gemeldet hatte, andererseits, weil dessen Sohn seit einigen Tagen seine Mutter vermisst. Am Ende entpuppt sich das ganz nicht als Sondermüllskandal, sondern – mal wieder – als Familiendrama.
Unstimmigkeiten:
- Warum hat Kaja Krumme den Brand überhaupt gemeldet? So hat sie sich doch erst verdächtig gemacht.
- Die Sache mit den Haaren schien mir ein wenig an selbigen herbeigezogen. Hätte man erstens nicht auch durch die DNA des Jungen auf die Mutter schließen können und ist es zweitens nicht wirklich unzulässig, von einer solch dünnen Spur auszugehen, wenn doch noch nicht einmal ein Kommissar bei der “Beschaffung” des DNA-Materials zugegen war?
Besetzung: Ich mochte Frederick Lau als Dennis, der überzeugend gespielt hat und Wotan Wilke Möhring als seinen Vater. Etwas übertrieben fand ich Hildegard Krekel als Willis Verlobte.
Bester Satz: Ist mir diesmal nicht aufgefallen.
20.40-Regel: War nicht zutreffend, denn die Täterin war ja schon früh in das Geschehen involviert. Dennoch war der Ausgang ziemlich vorhersehbar, spätestens nach der Haarbürste.
Ich gebe 6 von 10 Punkten.
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All eyes on you.










