Eindrücke vom BarCampRuhr2
Heute war der erste Session-Tag beim BarCampRuhr – hat wirklich wieder Spaß gemacht. Der absolute Renner waren sogenannte Poken, fast 100 Stück gingen davon heute an die Menge. Sinn und Zweck des Poken ist das Knüpfen von Kontakten, aber eben nicht nur virtuell. Hält man zwei Poken mit den Händen aneinander (“high four”), tauschen diese ihre Daten aus, so dass ich mir die Visitenkarten meiner Kontakte anschließend auf meinen Computer laden kann. Was auf meiner Visitenkarte steht, kann ich selbst einscheiden (i.d.R. Twitter, XING, Facebook usw.). Es geht also um eine Erweiterung meines realen Netzwerks mit meinem virtuellen. Interessantes Spielzeug für uns Nerds. Bin mal gespannt, wieviele Leute ich nach dem BarCamp noch treffe, die so etwas besitzen.
Ansonsten wurden heute auch ernstere Themen diskutiert, beispielsweise gläserne Identitäten im Web und deren Bedeutung für Jobsuche und Personalbüros oder das Zusammenbringen verschiedener Web-Identitäten durch Crawler. Außerdem habe ich eine Session zu Screencasts besucht und mich über TV-Serien informiert. Die Auswahl der Themen war wirklich vielfältig – schade, dass man nicht zu allem gleichzeitig gehen kann. Interessant war auch die Vortragsweise. In einer Session haben wir uns zu Beginn ein pdf-Dokument heruntergeladen und der Referent hat jeweils gesagt, um welche Folie es geht. Dabei auch ein neues (Schmipf)Wort gelernt: Internetausdrucker!
Ja, und viele Leute getroffen (“Ey, dich kenn ich doch vom Twitter-Bild!”). Da ich schon das zweite Mal beim BarCamp war und auch gelegentlich zu pl0gbars gehe, waren mir viele TeilnehmerInnen schon bekannt, aber heute kenne ich noch viel mehr Gesichter zu Profilbildern und habe auch wirklich live etwas über aktuelle Projekte erzählt bekommen, z.B. über Jochens Interpretation des ‘letzten Abendmahls’, das Webprojekt der Duisburger Philharmoniker oder auch den Ruhrgebiet-Fotocomic ‘Union der Helden‘. Nächstes Jahr gehe ich wieder zum BarCamp. An dieser Stelle auch herzlichen Dank an alle, die das Ganze organisiert und gesponsort haben.
Übrigens ist das Unperfekthaus auch an regulären Tagen einen Besuch wert!






