die ständige reise » 2009 » Juni
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die ständige reise

weblog von annabell preußler

Plan versus Realität

Filed under: Einkäufe,Persönliches — Annabell um 17:48 pm am 23.06.2009

Plan versus Realität

Tatorttalk: Das Mädchen Galina (SWR)

Filed under: Tatorttalk — Annabell um 22:44 pm am 21.06.2009

Nach langer Zeit mal wieder ein Stuttgarter Tatort. Zugegeben – ein bißchen gewöhnen muss ich mich noch an das Team. Hab noch nicht so das Serienfeeling, das man hat, wenn man meint, alle wichtigen Personen gut zu kennen. Vielleicht könnte Hannelore mal durch’s Bild laufen.

Generell: Ein Fall nach einem altbekannten Muster: Ein gesellschaftlich wichtiger Mensch gerät in irgendein Milieu, dort kommt es zum Mord, er war es zwar nicht, aber wird verdächtigt. Trotzdem fand ich die Folge ganz unterhaltsam. Und: Es gab mal wieder richtige Ermittlungsarbeit – nicht so ein zufälliges Aufklären.

Zum Fall: In einem Penthouse finden die Kommissare die Leiche einer Prostituierten – brutalst ermordet. Es kommt zum Schusswechsel, bei dem Bootz verletzt wird. Lannert hilft als Erstes seinem Kollegen, jedoch ist die Leiche anschließend verschwunden. Verdächtigt wird zunächst der Besitzer der Wohnung – später jedoch auch der letzte Freier Högele, der sich als ein überregional bekannter Politiker entpuppt. Die Staatsanwältin bleibt tough und lässt dessen Wohnung auseinander nehmen. Högele gerät immer weiter in die Schusslinie, parallel wird noch im Umfeld der Toten ermittelt, was am Ende zur Ergreifung der Mörderin führt.

Unstimmigkeiten: Erstens: Blutet man bei einem Steifschuss nicht mehr? Zweitens: Seit wann gibt es denn Ton bei den Infoscreens am Bahnhof?

Zur Besetzung: Ach, ich mag ja immer die Assistentinnen. Nachdem ich schon bekennende Franziska-Supporterin bin, muss ich das auf Nika erweitern.

Dopppelbesetzungen: Ulrike Grote hat schon gefühlte 50 Mal beim Tatort mitgemacht, Stephan Schad, Fjodor Olev und Christian Koerner ebenfalls. Margarita Breitkreiz nicht so oft, aber immerhin. Die Nachbarin und Bootz’ Ehefrau zähle ich nicht mit, die sind ja quasi Bodenpersonal.

Bester Satz: “Ich muss bis Freitag noch 20 Krimis gucken.” “Ist doch eh alles Quatsch.”

Zur 20.40 Uhr-Prognose: Heute traf die 20.40 Uhr-Regel absolut zuverlässig zu. Deshalb habe ich auch richtig getippt!

Also, Story war ok, aber die vielen Doppelbesetzungen und die Vorhersehbarkeit geben Punktabzug. Sagen wir mal 6 Punkte.

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The floor is yours!

Himmel & Erde

Filed under: Gott & die Welt — Annabell um 18:04 pm am 21.06.2009

Heute war in Hagen Kreiskirchenmusiktag. Ich war mit meinem Chor auch da und bin ganz angetan. Zum einen, weil ich noch nie in einem so großen Chor mit über 100 Menschen gesungen habe. Zum anderen, weil der Tag schön geplant war, es mehrere Veranstaltungen und gutes Essen gab und weil ich richtig nette Gespräche hatte (*wink*).

Die Lieder hatten wir natürlich schon länger geübt und umso beeindruckender war es, sie dann auch wirklich mal in einem Gottesdienst vorzutragen und nicht nur zu proben. Da ich mir zwar Melodien gut merken kann, im Notenlesen aber nicht so fit bin – ich kann zwar erkennen, ob ein Ton höher oder tiefer, kurz oder lang ist, aber ich kann nicht vom Blatt singen – habe ich mir die Noten meiner Altstimme für jedes Stück im Vorfeld mit Finale NotePad gesetzt, als MIDI abgespeichert und in der Bahn oder im Auto* gehört. Für mein ungeübtes Ohr hat alles gut geklappt. Gott sei Dank!

Kreiskirchenmusiktag Kreiskirchenmusiktag
* Hier durchaus auch mitgesungen. Sollte ich in der Bahn vielleicht auch mal machen.

“Ich geh auch nach dem”

Filed under: Gedanken unterwegs,Reisenotizen — Annabell um 09:02 am am 19.06.2009

Durch die Reise mit Bus und Bahn kommt man manchmal nicht drumherum, Gespräche anderer Menschen aufzuschnappen. Ich höre gelegentlich sogar sehr gern zu, gerade hier im Ruhrpott ist es mitunter eine wahre Freude.
3 Beispiele mögen das illustrieren:

Beispiel eins
Zwei Frauen, eine Mitte 40, die andere offenbar ihre Mutter.
Tochter: “Ich geh heut nachmittag auch nach dem.”
Mutter: “Nach wem?”
Tochter: “Nach Mediamarkt.”

Beispiel zwei
Studentin, Mitte 20 zu einer Freundin
“Ich studiere Literatur und habe umfangreiche Einblicke in die deutsche Sprache, deshalb weiß ich: Es heißt ‘Expresso’.”

Beispiel drei
Zwei Schüler beim Kreuzworträtsel
Schüler eins: “Polnischer Name der Oder.”
Schüler zwei: “Neisse.”

Wie langweilig wäre es, Auto zu fahren.

Tatorttalk: Tote Männer (NDR)

Filed under: Tatorttalk — Annabell um 16:32 pm am 15.06.2009

Schon wieder ein Tatort aus Bremen (über den letzten hatte ich gar nichts geschrieben), den ich eigentlich ganz gut fand.

Generell: Interessant gemachte Folge. Ich selbst war über viele Dinge verwundert – warum Stedefreund beispielsweise so verschwiegen war (eine Romanze ist ja auch bei der Polizei nicht verboten). Außerdem dachte ich eine Zeitlang, dass der Mörder längst klar war, obwohl man dann doch schnell drauf kam. Ich denke, wenn ich mir die Folge noch einmal ansehen würde, nähme ich viel mehr Details wahr, die darauf hindeuteten. Mir ist es erst bei dem Blick auf das Küchenmesser beim Hähnchenzerteilen richtig klar geworden.

Zum Fall: Aus der Weser wird ein Toter mit runtergelassener Hose geborgen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um einen homosexuellen Stricher handelt. Interessanterweise einer der Männer, die noch am Abend zuvor einen Einbruch in eine Zoohandlung versucht haben, der jedoch von Stedefreund vereitelt wurde. Stedefreund wiederum hat das Ganze nicht zur Anzeige gebracht, weil er gerade damit beschäftigt war, die Tochter seiner Kollegin zu küssen und Sanktionen befürchtete. Viel zu spät merkt er, dass diese Idee ihm mehr Ärger einbringt als vermutet, spätestens, als er den anderen Einbrecher zum Verhör bringt – den Freund des Ermordeten. Die Ermittlungen führen schnell zu Leon Hartwig, dessen Wege sich mehrmals mit denen des Opfers gekreuzt haben und den Stedefreund schnell als Täter im Blick hat. Und dennoch war es am Ende einfach nur Eifersucht…

Unstimmigkeiten: Sind mir diesmal nicht aufgefallen. Höchstens, ob nicht eine heruntergelassene Hose im Strom eines Flusses sowieso verruscht.

Zur Besetzung: Lustig diesmal, weil mir mal ein Freund gesagt hat, ich sähe aus wie Fritzi Haberlandt. Jemand anders will unbedingt Ähnlichkeiten zwischen mir und Camilla Renschke (Helen Lührsen) erkannt haben. Nun hatten wir sie beide gleichzeitig in einer Folge und ich finde, ich sehe weder der einen noch der anderen ähnlich. Ansonsten fand ich diesmal ein paar Rollen etwas überzogen. Felix Eitner hat mir gut gefallen.

Dopppelbesetzungen: Felix Eitner, Baki Davrak, Norman Hacker, Tilo Nest, Nadja Zwanziger und Jens Münchow waren schon in anderen Folgen dieser Kriminalserie zu sehen. Blöd.

Bester Satz: “Tragen Sie auch eine Uniform?” “Nur privat.”

Zur 20.40 Uhr-Prognose: Eigentlich traf die 20.40 Uhr-Regel diesmal zu.

Ich gebe 8 Punkte.

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