die ständige reise » 2009 » November
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die ständige reise

weblog von annabell preußler

Pünktlich zum ersten Advent

Filed under: Netzfunde — Annabell um 08:00 am am 29.11.2009

… ist es mal wieder Zeit hierfür:

Send your own ElfYourself eCards

Versinger

Filed under: Gott & die Welt,Persönliches — Annabell um 23:30 pm am 25.11.2009

Heute ist mir etwas sehr lustiges im Chor passiert – ich muss immer noch lachen, wenn ich daran denke. Die letzten Zeilen des Liedes “Chor der Engel” (übrigens hier erhältlich) sehen so aus:

Chor der Engel

Ich jedoch habe in der letzten Strophe aus vollem Hals gesungen: “Kirchenhall. Männer, Friede auf Erd und überall”.

four seasons in one week

Filed under: Gott & die Welt,Kultur,Persönliches — Annabell um 13:58 pm am 23.11.2009

Puh, die letzten Tage waren total voll. Es waren so unglaublich viele Events in so wenige Tage gepackt, dass ich mich zuweilen des Abends gefragt habe, ob es sich noch um den gleichen Tag handelte, an dem ich morgens das Bett verlassen hatte.

Am Mittwoch war mein Lehre-Tag in Essen, trotz des Streiks waren doch die meisten Studierenden da. Abgesehen von einigen Bremsproblemen bei der Bahn kam ich dann doch noch pünktlich gegen 18.00 Uhr in Hagen an – um 19.00 Uhr war Taizégottesdienst und da ich Teil des Vorbereitungsteams war, mussten gefühlte 300 Kerzen angezündet und kleine Häppchen vorbereitet werden (geschmückt hatten wir am Montag schon). Der Gottesdienst selbst war sehr schön und war auch wirklich gut besucht – ich durfte singen. Direkt im Anschluss war Chorprobe.

Am Donnerstag war – unterschiedlicher könnte der Kontrast kaum sein – Mobile Learning Day an der FernUniversität in Hagen, bei dem ich die erste Podiumsdiskussion moderiert habe. Einen guten Beitrag dazu hat Marc Jelitto geschrieben. Was mich persönlich wirklich verwundert, ist das immer noch dominante Lernkartenprinzip der Anwendungen – obwohl es, wie Marcus Specht eindrucksvoll gezeigt hat – durchaus andere Nutzungsszenarien des mobilen Lernens gibt. Auch die Frage nach dem Mehrwert dieser Art des Lernens gegenüber traditionellen Formen wurde immer wieder gestellt – hier bin ich mir sicher, dass ein Vergleich nicht wirklich sinnvoll ist, weil die spezifischen Eigenschaften der Medien doch sehr unterschiedlicher Art sind. Später an diesem Tag war ich mit FreundInnen auf einer Lesung von Max Goldt in Duisburg – die Texte waren sehr nett, die Publikumsbeschimpfung fand ich etwas unangemessen, aber sei’s drum. Freitag war ein Treffen mit FreundInnen im Limericks in Dortmund und Samstag war richtig ausgiebig frei!

Gestern hatte unser Kirchenchor Auftritt beim Gottesdienst zum Totensonntag, dann schnell ein Besuch bei den Eltern. Abends war ich in der Jakobuskirche in Breckerfeld und habe mir Elias angehört. Sehr, sehr schön, wenngleich ich nach den 2,5 Stunden auch richtig durchgefroren war.

Tatorttalk: … es wird Trauer sein und Schmerz (NDR)

Filed under: Tatorttalk — Annabell um 12:16 pm am 16.11.2009

Normalerweise bin ich ja gar nicht für Frau Lindholm zu begeistern. Dieser Tatort hat auch nicht großartig dazu beigetragen, wenngleich ich ihn doch weniger anstrengend fand als die Folgen zuvor.

Generell: Was mich diesmal zumindest in Ansätzen überzeugt hat, war die Idee des Plots – als Zuschauerin tappte man ja ziemlich lange auf der falschen Fährte. Insgesamt fand ich es doch wieder einmal zu unrealistisch. Das Motiv konnte ich letztlich zwar verstehen, aber viele Aspekte der Handlung erschienen doch arg überzogen und nicht selten klischeehaft – Frau Lindholm als die Retterin des überforderten Männerclubs, in die sich in jeder Folge jemand verliebt, die (obwohl sie angefahren wurde) noch alleine hinter dem Täter hinterherrennt. Oder die Witwe, die sich eine Tablette nach der anderen gibt, der Schriftsteller mit Schreibblockade, die Mutter, die Gaffer hinter dem Absperrband – all das hätte nicht sein müssen. Dennoch: Das Thema an sich fand ich gut gewählt.

Zum Fall: Innerhalb weniger Tage werden rund um Hannover vier Menschen getötet – von einem Scharfschützen aus dem Hinterhalt erschossen. Die Polizei tappt im Dunkeln, denn nichts scheint die Taten miteinander zu verbinden. Das LKA schaltet sich ein und Frau Lindholm wird auf den Fall angesetzt. Gleich mehrere Verdächtige werden ermittelt: Der Angestellte der Bäckerei eines der Mordopfer, der dort als Ex-Ehemann der Witwe seine Schulden abarbeitet oder der Arzt, den zwei Mordopfer kannten. Mehr oder weniger zufällig stellt sich heraus, dass alle Fälle mit einem Unfall auf der Autobahn am Neujahrstag zusammenhängen – dort hat es auch eine Beschwerde bezüglich der Autobahnpolizei gegeben. Der dort arbeitende Kollege steht bei Kohl, dem Kommissar, schnell zum Täter – er bringt ihn sogar zu einem Geständnis. Lindholm findet letztlich aber doch die Spur des wirklichen Mörders, dessen Motiv tätsächlich auf der Autobahn lag.

Unstimmigkeiten: Hätte man nicht schon viel eher auf den Ehemann der verunglückten Frau kommen müssen? Spätestens, als der Vorfall bekannt wurde, lag hier doch ein klares Motiv?! Gab es einen Grund für die Unterschiede auf den Kondolenzkarten – und warum wurden die nicht mit der Post verschickt?

Zur Besetzung: Felix Vörtler habe ich schon ein paar Mal in Bochum gesehen, daher kam er mir auch gleich bekannt vor. In seiner fiesen Art wirkte er als Kohl recht überzeugend.

Doppelbesetzungen: Sven Lehmann, Felix Vörtler, Patrick von Blume, Jale Arikan und Martin Wissner haben schon in anderen Produktionen mitgewirkt. Erfrischend wenig diesmal (Stammbesetzungen wie Ingo Naujoks zähle ich nicht mit).

Bester Satz: Keiner.

Musik: Unauffällig. Ruhig.

In zwei Worten: Zuschauen und leiden.

Zur 20.40 Uhr-Prognose: Eigentlich traf die 20.40 Uhr-Regel 100%ig zu, aber den Täter hatte ich dennoch lange nicht in Verdacht.

Ich gebe 6 Punkte.

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Und sonst? Lindholm-frei bis April!

Kiss on my list

Filed under: Job,Wissenschaftliches — Annabell um 15:21 pm am 03.11.2009

Seit einigen Tagen gibt es bei Twitter nun Listen. Dabei geht es darum, verschiedene User zusammenzufügen, beispielsweise zu bestimmten Themen (wie Mediendidaktik o.ä.).Der Clou besteht aus meiner Sicht darin, dass man denjenigen, die auf einer Liste stehen, nicht notwendigerweise folgen muss – man folgt einfach der Gesamtliste (Voraussetzung ist hierbei natürlich, dass es sich um öffentliche Accounts handelt) und hat auf einen Blick alle relevanten User zusammen. Beispielsweise könnte ich mir so etwas gut für Konferenzen vorstellen: Aus allen Teilnehmenden wird eine Gesamtliste erstellt, aber ich muss den Einzelnen nicht unbedingt folgen.
Da ich mich in letzter Zeit viel mit den Aktivitäten des Reputationsgewinns in Twitter beschäftigt habe, stellt sich die Frage nach der Aussage von Twitter-Listen hinsichtlich der Online-Reputation. Denn: Neben der Zahl meiner Follower steht in meinem Profil nun auch die Zahl der Listen, auf denen ich vertreten bin  (siehe Klaus Eck). Was sagt diese Zahl nun aus? Einerseits denke ich, dass es – ähnlich der Anzahl von Followern – der Online-Reputation dienlich sein müsste, auf möglichst vielen Listen vertreten zu sein. Da andererseits aber kein Zwang mehr besteht, diesen Personen auch zu folgen, müsste dies die Reputation eigentlich wieder hemmen (wir hatten da heute eine schöne Diskussion beim Kaffee nach dem Mittagessen). Vermutlich liegt der Knackpunkt also darin, nicht auf vielen Listen zu stehen, sondern auf den ‘richtigen’. Meine Hypothese ist, dass die Zahl der Listen zwar auch eine Rolle spielt, aber ein Reputationsgewinn hauptsächlich dann erfolgt, wenn man auf Listen von Menschen zu finden ist, die bereits reputiert sind. Ich bin sicher, dass sich in nächster Zeit verstärkt Aktivitäten in Twitter beobachten lassen, die auf diese Art des Reputationsgewinnes abzielen.