Aus dem Fenster
Heute morgen habe ich auf dem Weg zur Arbeit mal einfach nichts getan. Nicht gelesen, nicht Musik gehört, nicht geschlafen. Einfach nur aus dem Fenster geschaut und mir die Ruhrgebietslandschaft angesehen. Und was soll ich sagen? Es war wunderbar. Um 7.30 Uhr hatte der Himmel ein strahlend erwachendes Blau, darauf dunkle Schäfchenwolken mit knallpink-orangenen Rändern. “Jetzt guckt doch mal” hätte ich am liebsten zu meinen Mitreisenden gesagt, aber die erschienen mir alle zu vertieft in ihre Zeitung oder ihre Musik. Oder haben geschlafen. Und ich kam mir vor wie ein winziges, staunendes Staubkörnchen und war irgendwie froh, hier zu sein.







