Tatorttalk: Der Tote vom Straßenrand
Ab jetzt (fast) jeden Montag hier: der Tatorttalk! Mittlerweile gehört es schon zum Montag dazu, sich über den Vorabend-Tatort zu unterhalten. Das soll nun hier in aller Öffentlichkeit geschehen und dazu dienen, Missverständnisse über Handlungsstränge aufzuklären, Sympathien für SchauspielerInnen kundzutun usw. Begonnen wird heute also mit:
Generell: Zweiter Fall für den derzeit jüngsten Tatort-Kommissar Kappl (mit zwei P und ohne E). Ein Mann stirbt im Auto durch Kohlenmonoxidvergiftung. Den Fall selbst fand ich relativ unspektakulär, aber interessant war, wie Kappl immer wieder versucht, in Saarbrücken anerkannt zu werden und es immer wieder vergeigt. Seine Art ist irgendwie zu schroff und zu sehr von oben herab, aber trotzdem ist er kein Unsympath. Ein bißchchen störend fand ich die Liebesgeschichte zwischen ihm und der Gerichtsmedizinerin, bzw. die Stalking-Geschichte drumherum.
Zum Fall: Ich persönlich finde es ein wenig unrealistisch, einem Spieler so viel Geld zu leihen, dass man sogar das geerbte Elternhaus verkauft. Wer macht denn sowas?
Zur Besetzung: Was mich auch schon länger stört, ist, dass immer wieder die selben SchaupielerInnen auftauchen. Gut besetzt fand ich dagegen Peter Franke, der den betrogenen Rentner sehr gut ans Publikum brachte.
Zur 20.40 Uhr-Prognose: Meine Gattin und ich geben um 20.40 Uhr immer eine Täterprognose ab. Früher haben wir das um 20.30 Uhr gemacht, aber da war die betreffende Person oft noch gar nicht in Erscheinung getreten. Gestern lagen wir falsch.
Diesem Tatort gebe ich 6 von 10 Punkten. [updated]
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PS: In diesem Zusammenhang ist der Tatort-Fundus empfehlenswert. Mit Erschrecken habe ich dort eben festgestellt, dass Charlotte Lindholm schwanger wird.






