Wissenslücke Nr. 25: Kabel
Wie können sich Kabel (z.B. von Kopfhörern) in einer Tasche – selbst wenn sie wenig bewegt wird – so dermaßen miteinander verknoten?
Wie können sich Kabel (z.B. von Kopfhörern) in einer Tasche – selbst wenn sie wenig bewegt wird – so dermaßen miteinander verknoten?
Kommentar by YourVitriol
14. Juni 2007 @ 19:30
Ha! Da bin ich also nicht alleine mit diesem Problem! Egal, wie ordentlich man den Kopfhörer um den MP3-Player wickelt – wenn man ihn aus der Tasche holt, ist alles verwurstet. Ein Mysterium, das mich aufregt, das man aber wohl nicht ändern kann
.
Kommentar by Marc Jelitto
15. Juni 2007 @ 19:50
Moin!
Es ist mir auch ein Rätsel. Eine Zeitlang habe ich teure Kopfhörer gehabt, die hatten ein Behältnis, wo die Hörer aufgerollt werden konnten. War cool, und kein Verdrehen – aber leider wird mensch auch dafür irgendwann zu faul ;-(
Ähnlich sind aber auch Schnürsenkel, die sich beim Aufziehen (Ausziehen?) verknoten – und ggf. auch reißen, wenn zu fest gezogen wird. Ich tippe auf Kobolde – die machen gerne kleine Streiche.
Kommentar by Diana
18. Juni 2007 @ 07:58
Aaaah! Super Thema für eine Wissenslücke! Ich habe das Problem mit meinem Büro-Telefon. Alles was ich tue ist: Hörer abnehmen, sprechen, Hörer auflegen, usw. Ich drehe den Hörer weder während noch nach einem Telefonat um irgendwelche Achsen. Aber was dabei regelmäßig herum kommt ist der Oberhammer-Knoten!
Kommentar by Annabell
18. Juni 2007 @ 11:35
Genau das meine ich. Warum ist das bloß so? Marcs Idee finde ich, lass mich überlegen…. ein klitzekleines bißchen unrealistisch!
Kommentar by Marc Jelitto
18. Juni 2007 @ 11:46
Hmm, beim Telefon würde mensch die Kobolde sehen.
Dann muss eine Physik aus der Theorie her, dass chaotische Zustände bevorzugt und daher in der Natur immer angestrebt werden. Ha, und mehr Chaos kann bei uns nicht erreicht werden als dieses unsägliche Frustgefühl – “Wieso?”.
Kommentar by Marc Jelitto
18. Juni 2007 @ 12:14
Verdammt – Arbeitslosigkeit verblödet wirklich. Natürlich eine Theorie aus der Pysik. Sorry ![]()
(Bin ja schon froh, dass ich die Rechenaufgabe aus dem Spamschutz noch ohne Taschenrechner hinbekomme!)
Kommentar by leif
20. Juni 2007 @ 20:08
@Marc: Eine Theorie findet sich in diesem Buch. Danach gibt es in der Welt der Geister eine Zeitung “Die tägliche Petze”, welche die Welt über die täglichen Notlügen informiert, woraufhin sog. Poltergeister für deren prompte Realisierung bei der notlügenden Person sorgen. Das erklärt aber zugegebenermaßen nicht alle Vorkommen spontaner Verknotungen.
“Physik aus der Theorie” finde ich übrigens bei weitem interessanter. Irgendwie konstruktivistisch, würde ich sagen.
Kommentar by Annabell
2. Juli 2007 @ 15:27
Ich bin mittlerweile zu dem Glauben gelangt, dass es gar nicht an der Art und Weise liegt, wie die Kabel in der Tasche liegen, sondern wie man sie wieder ENTknotet.
Zieht man da einmal an der falschen Seite, wird alles nur noch schlimmer, auch wenn es vorher noch so ordentlich aufgewickelt war.
Die Theorie passt jedoch nur bedingt – Dianas Telefonkabelsalat entknoten wir damit noch nicht.
Kommentar by Kirsten
6. Oktober 2007 @ 00:39
So, hoffentlich liest hier irgendjemand der Unwissenden noch mit. Das Tagesschau-Schlusslicht hat sich nämlich auch dieses Problems angenommen.
Kommentar by Marc Jelitto
6. Oktober 2007 @ 11:40
Moment mal – aber aufgeklärt haben sie ja leider nicht. Die Experten haben nur belegt, dass sie sich mit einer bestimmten Knotenwahrscheinlichkeit (schönes Wort) verknoten – aber nicht warum.
“sich die Testfäden quasi von selbst verknüdelten”
Also doch von Geistern beseelte Materie?
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